Die Bedeutung der Vorausplanung



Letzten Sommer segelte ich eine 100-Meilen-Regatta für zwei Hände. Der Kurs führte zu einer 50 Meilen östlich gelegenen Marke und zurück. Auf dem Hinweg zogen Gewitter mit uns nach Osten. Wir passten unseren Kurs an, um den Stürmen auszuweichen, die sich mal nördlich und mal südlich von uns befanden. Wir verfolgten ihre Entwicklung mit Hilfe von Internet-Wetterradarprogrammen und beobachteten die hoch aufragenden Wolken. Als die Stürme näher kamen, bereiteten wir uns auf ein schnelles Ablegen des Spinnakers vor, indem wir ein Briefkasten-Spinnakerablegen einrichteten. Dazu haben wir die faule Spinnakerschot aufgerollt und dann als Abzugsleine eingerichtet, indem wir die Schot vom Schothorn des Spinnakers durch den Schlitz zwischen der Spitze des Baums und dem Fuß des Großsegels zu einem Block an der Luvreling und dann zurück zu einer Cockpitwinde geführt haben. Wegen des Windwechsels haben wir zweimal gehalst, und jedes Mal mussten wir die Spinnakerschot neu einholen und die neue Niederholerleine anbringen. Das ist eine Menge Arbeit mit einer 100 Fuß langen Schot und nur zwei Personen, die das Boot segeln.  





Als der Himmel aufklarte, hörten wir auf, bei jeder Halse die Niederholerleine aufzutakeln. Einige Stunden später mussten wir den Spinnaker nicht mehr wegen eines Sturms schnell abnehmen, sondern der Wind drehte massiv von West auf Nord, so dass wir den großen Fallschirm nicht mehr tragen konnten. Während ich den Klüver hob, um das Ablegen vorzubereiten, musste ich senkrecht zum Kurs abfallen. Für das Ablegen musste ich noch weiter abfallen, um den Spinnaker zu bergen, und dann ging es rückwärts. 

Wäre die Abwurflinie des Briefkastens manipuliert worden, wäre der Fallschirm viel schneller heruntergekommen und wir hätten viel weniger Boden verloren. Glücklicherweise war unser Vorsprung so groß, dass uns das langsame Ablegen nicht das Rennen kostete. Später im Rennen, als der Wind auffrischte, konnten wir das Großsegel schnell reffen, weil wir dieses Manöver geübt hatten und unsere Reffleine vor dem Rennen gelaufen war. So kamen wir in den Genuss einer großartigen Fockfahrt bei 16-20 Knoten Wind auf glattem Wasser und bei Vollmond. Lektion gelernt: Planen Sie voraus, halten Sie sich an Ihren Plan und werden Sie nicht faul.

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